Eine Grabstelle auf der Lebenswiese erwerben
Eine Reerdigungsgrabstelle auf der Lebenswiese ist automatisch im Bestattungskomplettpaket: »Einfach Erde« enthalten, lässt sich aber auch über unsere Partner-Bestattungsinstitute erwerben.
Immer mehr Menschen wünschen sich einen letzten Ruheplatz, der Frieden schenkt und zugleich naturnah gestaltet ist. Mit den Lebenswiesen – naturbelassenen Grabfeldern für Reerdigungen auf unseren Partnerfriedhöfen in Norddeutschland – entstehen wertvolle Orte, die diese Bedürfnisse miteinander verbinden.
Auf von altem Baumbestand gesäumten Wiesen finden die pflegefreien Reerdigungsgrabstellen ihren Platz. Die Lebenswiesen sind als halbanonyme Grabanlagen gestaltet. So bleiben die Flächen weitgehend ungestört und können einen geschützten Lebensraum bieten für seltenere Pflanzen und Insekten.
Namensschilder am Rand der Lebenswiese ermöglichen ein würdevolles und öffentlich zugängliches Gedenken.
Die Reerdigung schafft durch ihren behutsam optimierten Transformationsprozess, der mithilfe von natürlichen Mikroorganismen durchgeführt wird, die Grundlage für neues Pflanzenleben: Die dabei entstehende Erde ist reich an Makronährstoffen, die für ein gesundes Pflanzenwachstum essentiell sind.
Da die Wiesen nur zweimal im Jahr gemäht werden, können sich blühende Wiesenpflanzen und Insektenpopulationen ungestört entwickeln.
Damit die Gräser, Kräuter und Wildblumen auf den Lebenswiesen ungestört wachsen und blühen können, werden die pflegefreien Grabfelder nur für Beisetzungen und zweimal im Jahr für die Mahd betreten. Das Aufstellen von Grabsteinen oder die Ablage von Blumengestecken oder anderweitiger Grabdekoration entsprechen nicht dem naturnahen Gedanken der Lebenswiese.
Sowohl in Mecklenburg-Vorpommern als auch in Schleswig-Holstein befindet sich jeweils ein Partnerfriedhof. Beide ermöglichen auf einem von altem Baumbestand gesäumten Wiesenareal eine Lebenswiese für Reerdigungsbeisetzungen.
Der beschauliche Friedhof Warsow bei Schwerin verfügt über eine gute Autoanbindung (5 min von der A24).
Der geschichtsträchtige Kieler Parkfriedhof Eichhof ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.
Auf den Lebenswiesen kann zugleich eine besondere Form des persönlichen Gedenkens heranwachsen: Ein Erinnerungsbäumchen, das auf das Reerdigungsgrab gepflanzt wird und dort Nährstoffe aus der neuen Erde aufnehmen kann. Nach 6 bis 12 Monaten wird es den An- oder Zugehörigen übergeben, die den Baum am gewünschten Gedenkort einpflanzen können – zum Beispiel im geliebten Garten. Hier erfahren Sie, welche Baum- und Straucharten mit ihren besonderen Eigenschaften Ihnen zur Auswahl stehen.