Engagieren Sie sich für die Reerdigung
Wir möchten Ihnen im Folgenden Wegbereiter:innen der Reerdigung vorstellen – von engagierten Privatpersonen bis zu Pionieren der Bestattungsbranche. Die unterschiedlichen Blickwinkeln regen an und vermitteln die Vielfalt, die in einer lebendig gelebten Bestattungskultur möglich ist.
Auch Sie können dabei helfen, die Bestattungskultur zu verändern: Indem Sie von der Reerdigung erzählen – ob Ihren Liebsten und Bekannten, Ihrem Bestattungsinstitut, Ihrer Kirchengemeinde oder Ihrer Friedhofsverwaltung.
Für den politischen Wandel ist es am hilfreichsten, wenn Sie mit den Landtagsabgeordneten Ihres Wahlkreises über die Reerdigung sprechen: Hören diese den Wählerwunsch nach einer alternativen Bestattungsform oft genug, werden sie sich mit dem Thema befassen. Hier finden Sie eine Briefvorlage für Abgeordnete des Landtags, die Sie gerne persönlich anpassen können. Einen Überblick über die aktuelle Rechtslage zur Reerdigung bietet die Stiftung Reerdigung auf dieser Seite.
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Wie die Reerdigung erlebt wird
Friedhöfe als Wegbereiter der Reerdigung
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»Wir werden viel nach pflegeleichten und pflegelosen Grabstellen gefragt. Dies ist auch der Zeit geschuldet, da die Familien und Angehörigen nicht mehr so dicht zusammen wohnen wie früher und sich somit nicht um das Grab kümmern können. Gerne auch mitten in der Natur, aber doch mit einem individuellen Platz zum Trauern. Die Reerdigung ist eine Chance für Friedhöfe, sich neu aufzustellen, mit der Zeit zu gehen, naturnahe Bestattungen anzubieten, mit dem Hinweis an die Hinterbliebenen, dass sie der Erde etwas zurückgeben nach dem Tod. Stichwort: Ökologischer Fußabdruck.«
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»Die Resonanz auf die Reerdigung ist sehr gut: Ich werde sehr oft angesprochen: von anderen Friedhöfen, von Kirchengemeinderäten und von Vorsorgenden. Und werde dort sehr viel befragt zu dem Thema Reerdigung. Es ist eine neue Bestattungsform, die die gleichen Anlaufschwierigkeiten haben wird wie die Urne noch vor 25, 30 Jahren. Und ich denke, dass sich auch die Reerdigung den Markt erkämpfen muss und sich dort behaupten wird.«
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»Die ›Reerdigung‹ hat mich als alternative Bestattungsform überzeugt, welche in die heutige Zeit passt. [...] Bisher ist vorgesehen, dass die Erde auf einem Friedhof beigesetzt werden muss. Dadurch können die Friedhöfe wieder attraktiver werden, insbesondere aufgrund des Wandels der Friedhofskultur in den vergangenen Jahrzehnten. Der Friedhofsboden wird wieder mit reichlich Nährstoffen versorgt, da die Erde nicht so tief wie ein Sarg beigesetzt werden muss. Durch die Möglichkeit der Reerdigung kann es für die Friedhöfe eine große Chance sein, wieder mehr ins Gespräch zu kommen.«
Innovative Beisetzungsmöglichkeiten
Auch wenn Reerdigungsbeisetzungen bislang lediglich in den norddeutschen Bundesländern Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein möglich sind, konnten wir mit engagierten Friedhöfen bereits zeitgemäße Beisetzungsformen entwickeln, die teilweise über die Landesgrenzen hinaus Anwendung finden können.
Partnerfriedhöfe mit Lebenswiesen
Auf dem Friedhof Warsow bei Schwerin und dem Kieler Parkfriedhof Eichhof sind Lebenswiesen entstanden – pflegefreie Grabfelder für Reerdigungen.
Erinnerungsbaum am Wunschgedenkort
Der Erinnerungsbaum kann zunächst auf dem Reerdigungsgrab Nährstoffe aufnehmen und wird später den An- oder Zugehörigen übergeben.
Begräbniswald Elmshorn
Der Ev.-Luth. Friedhof Elmshorn hat als erster Friedhof in Deutschland eine Lichtung in einem Buchenwäldchen für Reerdigungsgrabstellen gewidmet.
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